Zur Podiumsdiskussion am 20.4.2017

Das Bündnis „Herz statt Hetze“ lud am 20.4.2017 zu einer Podiumsdiskussion um 19 Uhr in die Theaterfabrik ein, um Hintergrundinformationen zur Vereinigung „Der Dritte Weg“ zu vermitteln, die ihr rechtes Gedankengut am 1. Mai 2017 in Gera verbreiten möchte.

Die Mitglieder des Freundeskreises für Flüchtlinge e.V. Gera befürworten eine Beteiligung an einem friedlichen Protest gegen den Aufmarsch der Vereinigung „Der Dritte Weg“ am 1. Mai in Gera.

Als überzeugte Demokraten setzen wir uns für Toleranz, Menschlichkeit und Weltoffenheit ein. Wir sind gegen den Missbrauch dieses Feiertages für die offene Verbreitung nationalistischer Ideologien.

In der Vergangenheit sind die Mitglieder der Partei „Der Dritte Weg“ durch Gewaltbereitschaft und Angriffe auf Polizei und die Zivilbevölkerung negativ aufgetreten. Deshalb stößt eine Genehmigung einer Demonstration dieser Vereinigung in unserer Stadt auf unser Unverständnis und die Anwesenheit eines Vertreters der Stadtverwaltung wäre bei einer solchen Diskussion erforderlich gewesen, um Fragen zu einem Sicherheitskonzept der Stadt beantworten zu können.

Wie lange lassen die Verantwortlichen der Stadt noch zu, dass Gera ein Aufmarschgebiet für solche Vereinigungen ist?

Wir sind für Herz statt Hetze.

Gera. "Integration- Problem oder Chance?. Möglichkeiten für eine gelingende Integration am Beispiel Geraer Flüchtlingsfamilien" . Das ist der Titel einer Seminarfacharbeit von drei Schülerinnen der 11. Klasse des Goethe Gymnasiums Gera. Am 14. März stellten sie während der monatlichen Sitzung des Geraer Freundeskreises für Flüchtlinge im Gemeindesaal von G 26 ihr Vorhaben vor. Maria Mushtag erklärte den Mitgliedern des Freundeskreises: "Die Integration von Flüchtlingen in Gera ist eine komplizierte gesellschaftliche Aufgabe. Ihr Verein hilft dabei in ehrenamtlichem Einsatz mit.Diese interessante wie auch schwierige Arbeit zu beleuchten und eine Flüchtlingsfamilie mit ihrem Familienpaten über eine längere Zeit zu begleiten, ist unser Ziel." Vereinsvorsitzender Franz Beutel versprach den Gymnasiastinnen Unterstützung und es fanden sich erste Familienpaten, die ihre Familien auf den Besuch der Schülerinnen vorbereiten wollen.

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